Vorträge

Bevorstehende Vorträge

Beethoven-Matinee: Herbst 2021 ! 

Klavierkonzert im Technischen Museum, der genaue Termin steht dzt. nicht fest

Stefan Donner und Kaori Saeki bieten Stücke von Beethoven vierhändig auf einem der historischen Instrumente der Sammlung des Technischen Museums Wien (falls notwendig, Ersatztermin voraussichtlich 16.1.2022).

Anschliessend Vorstellung der Online Ausstellung "Beethoven.vor.Ort"

Einlass: 10:30h, Ende: ca. 12:30h

Mitglieder der Gesellschaft der Freunde erhalten das Ticket zum Preis von 25 Euro. Information und Anmeldung beim Sekretariat der Freunde i.zirbs(at)aon.at und 0664/2023778.

 

 

 

Weitere Vorträge sind in Planung

Badnerbahn Teil 1 und Teil 2 Frühjahr 2021 (DI Otto Brandtner)

Unsere Vortragenden: DI Otto Brandtner, DI Bernd Klein, RR Ing. Ernst Krause, Mag. Roland Turnwald

Wissenswertes zur 12.10er, die seit dem Vorjahr im Technischen Museum präsentiert wird, von DI Otto Brandtner

Schwere Schnellzug-Lokomotive, BBÖ Reihe 214 (DRB Rh 12°, ÖBB Reihe 12)

Projektleiter: Alexander LEHNER. Hersteller: Lokomotivfabrik Wien-Floridsdorf (LOFAG). Stückzahl: 13 (+79 als Lizenz-Nachbau in Rumänien). Baujahre: 1928 bis 1936. Betreiber: BBÖ, DRB (bis 1945), ÖStB, ÖBB. Bauart: 1'D2' h2. Spurweite: 1435 mm (Normalspur). Dienstmasse: 123,5 Tonnen (ohne Tender). Länge: 15 040 mm (ohne Tender). Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h (bei Testfahrt: 155 km/h). Leistung: 2940 PSi (ca. 2162 kW). Kesseldruck:15 Bar. Treibräder:  Ø1940 mm. Steuerung: Heusinger + Lentz-Ventil.

In den 1920er-Jahren stieg das Verkehrsaufkommen stark an, gleichzeitig wurden die Züge immer schwerer. Daher beschlossen die Österr. Bundesbahnen (damals BBÖ), eine starke und schnelle Dampflokomotive entwickeln zu lassen. Diese Entscheidung war umstritten, weil die Kohle knapp und die Elektrifizier­ung schon weit fortgeschritten war. In Wien-Floridsdorf wurden 13 Stück der Reihe 214 gebaut, die rumänische Staatsbahn CFR baute 79 Stück in Lizenz nach. Unter der Leitung von Baurat Alexander Lehner arbeiteten namhafte Konstrukteure wie Wilhelm Schindler, Hugo Lentz und Adolph Giesl. Diese robusten Maschinen gelten als Höhepunkt im österreichischen Dampflokomotivbau. 1938 wurden die Maschinen von der Deutschen Reichsbahn (DRB) als Reihe 12 eingeordnet. Nach 1945 von den ÖBB übernommen, wurden sie bis 1962 ausgemustert. 12.10 und der rumänische Lizenz-Nachbau 12.14 sind museal erhalten.

Anmerkung zur Leistung: „PSi“ bedeutet „indizierte PS“. Diese PS werden mit einem besonderen Messgerät, dem Indikator direkt am Zylinder gemessen. Außerdem kann man die Leistung der Maschine auch über die Kraft am Zughaken errechnen. Die ist dann etwas geringer, wegen der Reibungsverluste im Laufwerk.

Autor/Bild: DI Otto Brandtner

 

 

Vergangene Vorträge

03.03.2020, 24.09.2020, 27.10.2020

Ort:
Festsaal Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2, 1130 Wien

Stadtbahn, Teil 1, Teil 2, Teil 3 - Vortrag von und mit DI Otto Brandtner über Planung und Ausführung der Wiener Stadtbahn,

wurde von insgesamt ca. 100 Teilnehmern besucht

 

 

01.06.2019 Führung und Kurzvortrag im Depot des Wiener Tramwaymuseums Traiskirchen

29.06.2019 Vortrag und Führung Dampflok Sonderbauten im Südbahnmuseum Mürzzuschlag

08.10.2019 Flugsicherung (Bezirksmuseum Hietzing)

12.11.2019 Radartechnik (Bezirksmuseum Hietzing)

Vortäge von und mit DI Otto Brandtner

17.04.2019 Ein Unternehmerleben - Hidden Champion, Vortrag von und mit DI Bernd Klein

15.05.2019 Vision und Illusion des Elektrofahrzeuges, Vortrag von und mit Prof. hc DI Dr. Jürgen Stockmar

07.08.2019 Einführung Elektrofahrzeuge, Übersicht und aktueller Stand der Technik

28.08.2019 Elektrofahrzeuge Teil 2, Umweltbilanz, Auswirkungen, beide von und mit Mag. Roland Turnwald

im Cafe Westend, 1070 Wien